Wieder eine neue Hausverwaltung

Guten Morgen Freunde der Nacht und des gesalzenen Tomatensaft,

was soll ich sagen, erinnert Ihr Euch noch an den letzten Liebesbrief der Hausverwaltung? (guckst du https://www.yavin3.de/?p=751) oder die Sache mit dem einen Eigentümer und der Hausverwaltung vor der letzten? (guckst du https://www.yavin3.de/?p=615) – was soll ich sagen, wir haben wieder eine neue Hausverwaltung. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Ob wohl der liebe Nachbar/Eigentümer wieder Beef (Neudeutsch für Streit) mit der Hausverwaltung hatte? Wer weiß das schon, aber ich möchte es nicht ausschließen, wenn sich auch diesesmal keine öffentlich ausgehängten Briefe im Treppenhaus fanden.

Diese sendete uns einen Liebesbrief, zwar wurde uns darin nicht mitgeteilt, dass es eine neue Hausverwaltung gibt (sieht man ja am Briefkopf und so), aber auf ein schon sehr, sehr lange bestehendes Problem hingewiesen: Das Hinausstellen der Mülltonnen am Abfuhrtag).

Wir sind hier schließlich in Deutschland und alles muss geregelt werden (also, bisher standen die Tonnen immer draußen, aber naja).

Wir erinnern uns. Hausverwaltung 1 hatte immer einen schönen Jahresplan ausgehängt, jede Woche waren die Menschen aus einer der verschiendenen sechs Wohnen dann in der Pflicht, dies zu tun. Es gab dann Ende 2016/Anfang 2017 ein kleines Machtvakuum, somit keinen neuen Plan und ich war so frei, habe quasi anhand des 2016er Plans einen für 2017 erstellt. 2017 war ein gutes Jahr, alles lief. Ab 2018 schien es dann nicht mehr ganz so gut zu laufen, meldete sich postalisch irgendwann die Hausverwaltung 2, dass sich an die ausgehängten Pläne zu halten sei und man seinen Pflichten nachkommen müsse. Aber klar doch (Hallo, da hängt noch immer der von 2017. Die Hausverwaltung hat nicht richtig verwaltet und eben keinen neuen Plan erhängt).

Nun, 2019 kommt also ein Brief von Hausverwaltung 3 mit dem Hinweis, man müsse sich an den Plan halten, ansonsten für eine kostenbelastete Abfuhr des Mülls sorgen auf eigene Rechnung sorgen.

Schön und gut, es gibt auch einen Plan. Wer von Euch kann mir mitteilen, was damit nicht stimmt? (Außer, dass Gemiende anstatt Gemeinde geschrieben wurde?)

Bussi auf Bauchi,

Euer Zacharias

Familie Fuchs bekommt ein neues Sofa

Liebe vernachlässigte Leserin, oder lieber vernachlässigter Leser meines Blogs,

entschuldige bitte, dass ich dich für mehrere Monate ohne neue Geschichten aus meinem Leben gelassen habe. Aber ich selbst werde von meinem Doppelgänger vernachlässigt und so spannend ist es bei mir gerade einfach nicht. Jedoch bekam ich gestern mein neues Sofa geliefert und davon möchte ich erzählen.

Fetter Fuchs auf Sofa

Von langer Hand geplant. Bestellt haben wir das Sofa vor wenigen Wochen, es besteht aus drei Teilen. Dem Eckteil und den zwei Seitenteilen. Auch wurde bei den Maßen darauf geachtet, dass es ins Wohnzimmer passt, als auch durch unsere Türen.

Nun bekam ich am heutigen Liefertag morgen früh folgenden Anruf:

“Fuchs, guten Morgen”

“Hallo, hier Möbel Schlüter, ich bringe heute Möbel. Bin 13:00 Uhr da”

Und bevor ich mich von dem netten Mann verabschieden konnte, legte er auch wieder auf. Viel Zeit hatte er nicht, ist durchaus verständlich.

Jedenfalls kam er dann mit seinem Kollegen pünktlich an und ab da wurde es etwas unübersichtlich. Er schaute die Wohnungstüre skeptisch an, nahm Maß mit meinem Gliedermaßstab und raunte “Wird knapp”

Jedenfalls trugen er und sein Kollege die Ecke hoch, bekamen diese jedoch nicht durch die Tür und sie versuchten es ganze zwei mal, es war ja sehr knapp. Auf meine Frage, ob man da ggf. Füße oder so abschrauben könne sagte er nur: “Da sind keine Füße”

Nun die Frage, es wurden von ihm alternative Wege, die heute natürlich nicht beschritten werden können, ausgelotet. Fenster, Balkon, Seile, Möbelaufzug. Ich telefonierte mit unserem Verkäufer, denn der Lieferant wirkte sehr, sehr hektisch.

Und kennt ihr das noch, wenn Opa von der Zeit nach dem Krieg erzählt hat? Was alles schlecht war und wie auch immer? Wie schwer das Leben war? In diesem Ton erzählte uns der Liefermensch dann, wie oft er schon Ecken nicht in Wohnungen bekommen hat, weil die Verkäufer die IMMER zu groß verkaufen. Es war schlimm.

Nach einigem Hin und Her, verblieben wir dann so. Er stellt die Ecke in unseren Keller, die anderen Teile in die Wohnung und der Verkäufer bemüht sich darum, dass die Ecke noch ihren Weg in die Wohnung findet.

Nun, nachdem dieser König der Hektik dann wieder weg war, konnten Frau Fuchs und ich eigentlich nicht glauben, dass das wirklich nicht funktionieren soll.

Also, Maßband genommen, die Ecke vermessen und wir waren uns einig, richtig gekippt sollte das funktionieren. Also, wir tragen das Ding hoch, kippen es richtig und siehe da, es landet im Wohnzimmer. Das Sofa steht und wir sind sehr glücklich.

Ein Telefonat mit dem Verkäufer ergab dann, dass er sich über den Liefermensch ärgerte, das dieser auch ihm nicht zuhörte, wir, da wir nun die Arbeit selbst getan hatten, noch einen Einkaufsgutschein für Möbel Schlüter bekommen werden.

Was soll ich sagen. Es gibt eben solche Tage

Euer Zacharias