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Einkaufen – Die moderne Folter für unliebsame Ehemänner?

Hallo Freunde der Nacht und der gefüllten Paprika,

 

heute beim Einkaufen musste ich an der Fleischtheke ein wenig warten, da sich vor mir Szenen einer modernen Folter abspielten. Protagonisten sind Hans-Uwe, welcher von seiner Frau entsandt wurde, “Rouladen” käuflich zu erwerben und Magdalena, die Fleischwarenfachverkäuferin, welche ihm ja auch nur helfen möchte.

 

Hans-Uwe jedenfalls scheint kein regulärer Einkäufer zu sein, er wirkte etwas unbeholfen und zum Ende hin sogar leicht verzweifelt, aber lasst mich euch bitte den Dialog zwischen ihm und Magdalena wiedergeben.

 

Magdalena: “Wie kann ich Ihnen helfen?”

Hans-Uwe schaut auf seinen Zettel, sogar ich lese dort: “2 Rouladen”: “Zwei Rouladen bitte”

Magdalena: “Rinder- oder Schweinerouladen?”

Auf Hans-Uwes Stirn bilden sich erste Schweißperlen, mit dieser Gegenfrage hatte er nicht gerechnet, nun muss eine souveräne Entscheidung her: “Rinderrouladen bitte”

Magdalena kontert routiniert mit der jahrelangen Erfahrung einer Fleischthekenveteranin:

“Möchten Sie die Rouladen denn gefüllt, oder ungefüllt?”

Hans-Uwe wurde von seiner Frau auf diese Frage wohl auch nicht vorbereitet, aber jetzt wird er keinen Rückzug wagen: “Gefüllt bitte”

Magdalena gibt auch nicht auf, diesen Kampf kann sie noch gewinnen: “Welche Füllung denn? Wir haben…”

Hier unterbricht Hans-Uwe sie: “Ich glaube, wir lassen das mit den Rouladen heute dann doch”

Und so, meine lieben Freunde, endet die Geschichte von Hans-Uwe, einem Ehemann, der von seiner Frau sicherlich zur Strafe total unvorbereitet zum Rouladenkauf entsendet wurde.

 

 

Herzallerliebst,

euer Zacharias Fuchs

Mit Frauen einkaufen? Blöde Entscheidung

Nun liebe LeserIn, ich möchte eine kleine Geschichte erzählen. Als ich dieses erlebte, da war ich noch jung und unschuldig, wie die meisten von euch sicher wissen, bin ich heute nur noch “und”.

Was habe ich also vor über zehn (In Zahlen: 10) Jahren in meinem jugendlichen Leichtsinn getan?

Eine Freundin fragt: “Möchtest du mir mir und Janine nach Köln einkaufen gehen am Samstag?”

Ich sage: “Klar, ich kommt mit, ich brauche auch noch ein paar Dinge.”

Leute, das war ein GROSSER Fehler, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Der kleine Zacharias, stolziert also mit diesen zwei Grazien durch komplett Köln, geht mit in jedes nur erdenkliche Geschäft, schaut sich geduldig an, was die beiden so alles anprobieren, gibt seine bescheidene, jugendliche Meinung dazu ab. Stundenlang.

Entgegen meiner Meinung, waren die Hosen, Hemden, Jacken, etc. jedoch immer “häßlich”, “unpassend, “dickmachend”, oder einfach nur “falsch”.

Das Problem? Ich war geduldig, habe mir Stundenlang diesen Umzieh- und Präsentationsmarathon angesehen. Habe ich aber mal etwas gefunden, das ich gerne anprobieren wollte, bekam ich zu hören: “Nein, wir haben dafür keine Zeit, wir müssen weiter!”.

Ich bin einfach zu nett!

Die Mädels haben es in gefühlt tausenden von Geschäften und gefühlten Milliarden von Stunden nicht geschafft, etwas passendes zu finden. Gegen Ende der Tour, meine Füße schmerzten, ich war kurz vor der Dehydratation und Hypoglykämie (zum Trinken und zum Essen war auch keine Zeit) gingen wir wieder in Geschäft zwei, wo es vorher nur Klamotten gab, die aus diversen, oben genannten Gründen absolut indiskutabel waren, um dann ein paar Dinge zu kaufen, die vorher eben nicht passten. Meiner bescheidenen Meinung nach nur, damit man nicht mit leeren Händen nach Hause geht, oder sind Frauen so?

Mein Resümee nach einem langen, auslaugenden und für mich total unnützen Tag, da ich mir nichts kaufen konnte: “Gerne gehe ich wieder mit nach Köln auf Einkaufstour. Ich warte bis ihr fertig seid im Früh”

Einen schönen Tag noch, euer Zacharias