Wochenendaktivitäten

Was macht jemand mit dem Namen Zacharias Fuchs eigentlich so in seiner Freizeit? Nun, da gibt es verschiedene Dinge. Vom Entspannen, über das Lesen von Büchern, die Welt von einer, oder auch mehreren Außerirdischen Bedrohungen befreien, zum ehrenamtlichen Dienst beim Deutschen Roten Kreuz und nun kommt als neuestes Hobby noch Geocaching hinzu.
Geocaching ist eine tolle Sache, ich beschreibe es gerne so: “Man benutzt mehrere Milliarden Euro teure Satelliten
um Tupperdosen zu finden, die irgendwer im Wald versteckt hat”. Man bekommt also GPS Koordinaten, tippt diesen in sein Gerät ein und macht sich auf den Weg, besagte Tupperdose, oder
manchmal auch nur eine kleine Filmdose im Wald oder ähnlichen Lokalitäten zu finden, um sich dann dort im Logbuch einzutragen.

Es macht Spaß, man ist an der freien Luft, bewegt sich und hat dennoch das Gefühl ein Hightechspiel zu spielen. Da ich erst in der letzten Woche angefangen habe, habe ich natürlich noch nicht viele gefunden, aber mit vieren bin ich bereits dabei, der letzte war am in der Nähe des Ottoturm,
leider steht der Turm nicht mehr, soll aber bis zu seinem einhundertjährigem Jubiläum in 2011 wieder stehen. Ich bin gespannt.
Dieses neue Hobby hat mich noch nach Elkenroth gebracht, wo ich Donnerstag den Beginn eines Sonnenunterganges betrachten durfte, sowie auf den “Hausberg” von Betzdorf, den
Molzberg, wie ich heute bei meinen Eltern in einer topografischen Karte festgestellt habe, bin ich sogar auf der Spitze des Molzberges gewesen.

Zu guter Letzt habe ich am Samstag dann das Geocaching sein lassen, da das Wetter eher bescheiden war, dafür habe ich dann beim Roten Kreuz an einer Übung teilgenommen, welche zusammen mit einer lokalen Feuerwehr durchgeführt wurde.

Unsere Schnelleinsatzgruppe wurde gerufen um sich um 17 Verletzte zu kümmern, welche größtenteils in einem Bus saßen, in welchen ein Traktor seitlich hereingefahren ist, zu allem Überfluß ist dann ein Auto noch hinten aufgefahren. Ich habe nur darauf gewartet, dass gleich noch ein Zug entgleist und ein Pasagierflugzeug aug den Bus fällt. Aber wieder zurück zum Thema, da waren also 17 Personen, welche so getan haben als wären diese verletzt, also haben wir so getan, als würden wir ihnen helfen. Ich denke, dass kann man so ausdrücken. Das Foto habe ich vor der Übung aus dem Auto heraus gemacht, damit ihr mal seht, mit welch widrigen Umständen wir zu kämpfen hatten. Wenn das hier einer liest, abboniert den Blog doch, oder schreibt mir mal eine Mail, damit ich sehen kann, ob es sich überhaupt lohnt zu schreiben.