Drucker druckt nicht

Hallo Freunde der Nacht und des gerührten Martinis,

ich beginne heute mal und schreibe über Dinge, die mir bei der Arbeit passieren, oder so passiert sein könnten, ich möchte ja niemanden in Bedrängnis bringen.

Also, ich bekam heute, oder hätte bekommen können, einen Anruf einer Anwenderin:

A: Anwenderin / Z: Ich

A: “Hallo Zacharias, hier ist Marianne, ich habe ein Problem mit dem Drucker in Etage 12”

Z: “Oh, was denn?”

A: “Naja, der druckt nicht, ich bekomme da eine Fehlermeldung. Ich habe auch schon versucht das selbst zu lösen und habe den Drucker im Druckerdienstprogramm gelöscht, aber es geht noch immer nicht”

Z: “Aha, der Drucker druckt nicht und du löschst den Drucker aus dem System, um das Problem zu beseitigen?”

A: “Ja, das geht doch so, oder?”

Z: “Naja, ich füge den mal kurz wieder hinzu”

Also, ich installiere Drucker und Treiber wieder auf ihrem Rechner und dann geht es weiter

Z: “So, der Drucker ist wieder installiert, ich rufe dich gleich wieder an, wenn es wieder geht. Bitte nicht wieder löschen”

A: “Okay”

Ich gehe also zu dem Drucker, dessen RIP Rechner sich aufgehängt hat, starte das Ding neu und siehe da, man kann wieder drucken.

Und ja, sowas passiert wirklich. Oder auch nicht?

Euer Zacharias

Passwort Management unter MacOs X

Heute kam mir, als ich in den Sonntäglichen “Top 10” in Caschys Blog gelesen habe, die Idee mal einen sinnvollen Blog Eintrag zu schreiben. In dem Artikel wird beschrieben, wie man unter Windows aus verschiedenen Anwendungen die dort gespeicherten Kennwörter ausliest und auch eine Beschreibung, wie man das Kennwort eines Benutzers unter OSX mit Hilfe der OSX-CD oder auch eines bootbaren USB Sticks zurücksetzt ist dort beschrieben. Allerdings ist dies nur das Anmeldekennwort am Rechner.

Selbstverständlich stellt dies ein potentielles Sicherheitsrisiko dar, allerdings muss diese Person dann schon physikalischen Zugriff auf den Rechner haben und der “Angriff” bleibt auch nicht unbemerkt, denn wenn man versucht sich mit seinem Kennwort wieder anzumelden stellt man fest, es funktioniert nicht mehr und man muss das Kennwort selbst auf diese Weise wieder ändern.

Ggf. schreibe ich mal einen Artikel zum Thema “Festplattenverschlüsselung mit Filevault”, aber heute geht es mir nur um Kennwörter.

Ihr kennt das sicher alle, ihr habt unzählige Webseiten, wo ihr Benutzerkennungen habt, E-Mailpostfächer, Soziale Netzwerke, Online-Shops, etc. Die Liste lässt sich sicher noch fortsetzen und wir alle haben mal gehört, dass Webseiten gehackt werden, private Daten und auch Kennwörter ausgelesen werden. Was macht man also dagegen? Natürlich, man verwendet auf jeder Webseite, für jeden Dienst ein anderes Kennwort, aber wer kann sich diese alle in der heutigen Zeit noch merken? Niemand wirklich, also muss man diese irgendwo speichern, wo man Zugriff darauf hat.

 

Die Schlüsselbundverwaltung

Der Macintosh bietet von Haus aus ein Programm, welches dies bietet, die Schlüsselbundverwaltung, ein Zentraler Ort, mehr oder weniger im Betriebssystem, an welchem Kennwörter für Server, Webseiten, etc. gespeichert werden können.

speichern eines Kennwortes aus einer Anwendung heraus

Gesichert mit einem Masterpasswort, welches man gleich dem Anmeldekennwort für den Rechner setzen sollte.  Die meisten Macintosh Programme können nun bei Zugriffen auf den entsprechenden Server, Dienst oder die Webseite auf den Schlüsselbund zugreifen und das dort gespeicherte Kennwort auslesen, sofern man es denn gestattet.

 

Datensatz im Schlüsselbund

Im Schlüsselbund gesicherte Kennwörter, sofern man ein Kennwort zur Sicherung des Schlüsselbunds vergeben hat, sind auch dann sicher, wenn das Anmeldekennwort über eine Boot-CD geändert wird, da dieses Kennwort nicht zurückgesetzt wird. Der Nachteil ist selbstverständlich, sind die Schlüsselbund-Daten defekt, oder vergisst man das Kennwort, sind auch alle darin gespeicherten Kennwörter verloren.

Zugriff auf ein im Schlüsselbund gespeichertes Kennwort

 

 

 

Passwortmanager: MSecure

Eine von mir genutzte Alternative ist der Passwort-Manager MSecure von MSeven-Software,  der Vorteil dieses Passwort Managers ist, dass man Kategorien wie “dienstlich”, “privat”, oder was einem sonst noch Einfällt kreieren kann, es gibt MSecure für MacOs X, Windows, iOs und Android.

Auch hier wird die “Datenbank” mit einem Kennwort gesichert und verschlüsselt. Laut dem Hersteller mit einem 256-Bit Blowfish Algorithmus. Man hat verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, bis hin zu

MSecure - mit Kennwort gesichert

automatischem Löschen der Datenbank, nach X-maligem falschem Kennwort in der mobilen Version.

Ansicht eines Datensatzes - Das Symbol neben dem jeweiligen Eintrag kopiert dem Wert in die Zwischenablage

Eine tolle Funktion von MSecure ist auch die Möglichkeit, alle MSecure Installationen, ob auf mobilen Endgeräten oder Computern über Dropbox zu synchronisieren. Die Daten in der Dropbox werden mit einem zusätzlich zu vergebenden Kennwort verschlüsselt, dieses sollte man nicht zu kurz wählen, um zu verhindern, dass diese Datei entschlüsselt wird, sollte sie einmal in falsche Hände geraten.

Auch hier, wie beim Schlüsselbund, ist natürlich der “Nachteil”, sollte einmal das “Masterpasswort” verloren gehen, so kommt man nicht mehr an die Daten in MSecure heran, allerdings ist es möglich, sich alle Kennungen und Kennwörter auszudrucken und in einem Tresor zu legen.

Einstellungen - Einige deutsche Übersetzungen im Programm sind leider zum Haare ausraufen

 

Ich hoffe sehr, dieser Artikel hat euch ein wenig zum Thema Passwort-Management erleuchtet

euer Zacharias Fuchs