Torschlußpanik – Nicht ich, aber meine Mutter

Guten Abend meine lieben Leute der seichten Unterhaltung,

nachdem ich heute meine Elternteile besucht habe und mein Mutterteilchen wieder auf ihre unterschwellige, gekonnte Art auf mein Single-Dasein kam, möchte ich euch an meinem Leid teilhaben lassen.

Wenn ich, so wie gerade auch, Single bin, möchte meine Mutter mich immer gerne verkuppeln, was manchmal  recht amüsante Auswüchse annimmt.

Ich versuche mal zwei oder drei Situationen in chronologischer Reihenfolge darzulegen.

Der Anruf

Ich bin damals 18 Jahre gewesen (ja, lang, sehr lange her). Wohnte bei Mama und Papa und unser Wählscheibentelefon wurde gerade erst durch eines mit Tasten ersetzt. Eines Nachmittags klingelt dieses und meine Mutter nimmt den Anruf entgegen. Mein Pa und ich hören meine Mutter nur sagen: “Hallo Ursel, hier ist deine Schwiegermutter in Spe”

Ich bekomme einen totalen Schock, mein Pa bekommt so ein WTF-Gesicht. Und damals kannten wir WTF noch gar nicht.

Wer war also am Telefon? Eine Freundin (nicht meine Freundin, einfach nur eine Freundin) die zu meiner damaligen Clique gehörte, mit der wir immer die Discos unsicher machten. Meine Ma meinte es natürlich gut, aber so teilt man niemandem mit, dass man seinen Sohn gerne mit einer bestimmten Person liiert sehen möchte.

 

Die Enkel-Geschichte

Es war nicht zu lange nach meiner Scheidung, da fing meine Mutter jedes mal, wenn ich bei ihr war an mit Geschichten wie: “Du findest bald wieder eine Frau” – “Das wird schon” – “Und ich passe euch auch auf die Kinder auf” – “Ach, wie gerne schiebe ich den Kinderwagen mit den Enkeln”

Ja Mama, ist klar. Ich bin aber Single und ich werde mir mit Nachdruck irgendeine Frau suchen und sie schwängern, damit du Enkel hast.

Ich habe sie dann gefragt, ob sie diese Geschichten mit den Enkeln auch meinem kleinen Bruder, der ja schon fast 10 Jahre in einer festen Beziehung ist erzählt. Selbstverständlich tut sie das, nur hat mein Bruder das wohl nie gemerkt, denn er konnte sich nicht daran erinnern.

 

Die Bekannte, tolle, nicht vergebene Frau

Und immer und immer wieder erzählt mir meine Ma von einer Frau die sie kennt.

Sie ist eine tolle Frau, total lieb, nicht vergeben und auch sehr hübsch.

Das kommt immer mal wieder vor. Heute lief das so:

“Wir haben da eine neue Kollegin, die hat aus einer anderen Abteilung gewechselt. Mit der verstehe ich mich. Das die noch Single ist. Hübsch ist sie, 42 Jahre alt und auch eine richtig liebe Frau”

Aha! Und nun? Was erwartet meine Mutter nun? Ich weiß es nicht.

 

Also, was für Geschichten habt ihr so auf Lager? Erzählt mal davon

 

Euer Zacharias

Begehrt, oder doch nicht begehrt?

Moin moin Kinners,

 

das letzte WE habe ich ja in Hamburg verbracht, mich mit der ein oder anderen Person getroffen und dann am Samstag Abend noch an einem Twittertreffen teilgenommen, von einem Erlebnis bei eben diesem Twittertreffen möchte ich nun erzählen.

 

Begonnen hatte dieses Treffen im Schweinske auf der Reeperbahn. Für die von euch, die das Schweinske nicht kennen, ist eine Restaurantkette, guckst du >> hier << – Nachdem ich mit lediglich vier “Jumbo-Caipirinha” meinen Alkoholpegel doch recht angehoben habe, verlegten wir im Anschluß daran taktisch in ein Irish Pub. Um dorthin zu gelangen mussten wir jedoch etwas mehr in die Tiefen der Reeperbahn vordringen, was ansich kein Problem war, fühlte ich mich in Gegenwart der anwesenden Twitterinnen doch gut behütet.

 

Nach einem nicht zu langen Aufenthalt bemerkte ich jedoch, dass der Alkohol seinen Tribut verlangt und ich begab mich auf den Rückweg zum Hotel. Die erste Hürde für mich war jedoch, wie erreiche ich die S Bahn, musste ich dieses mal ja ohne Eskorte dorthin.

Blick frei geradeaus und vorbei an den leichten Damen. Sollte so nicht ganz funktionieren, prallte meine in Bauchhöhe angebrachte Knautschzone dann doch gegen etwas weiches. Beim Blick hinunter stellte ich fest, dass es sich um zwei junge Damen handelte, welche im Dienstleistungsgewerbe tätig waren und versuchten mir ihre Dienste feilzubieten.

Boah, bist du groß – Na, nicht mal Lust auf einen Dreier mit zwei Mädels? – 60€ kannst du dir ja leisten – Wir haben hier ein Zimmer – Kostet dich sonst auch nur 30 Minuten und ein paar Gramm von deinem Saft

Und so weiter und so weiter. Als ich dann auch mal zu Wort kam, hatte ich selbstverständlich einen Gegenvorschlag:

Okay, da ihr ja doch sehr am geschlechtlichen Umgang mit mir interessiert seid, mache ich euch ein Angebot. Ihr dürft beide zeitgleich mit mir ins Bett, wenn jede von euch mir 50€ zahlt.

Dann wollten die Mädels jedoch nicht mehr, also bin ich einfach zur S Bahn verschwunden und ich war so froh, als ich im Bett war und meinen Rausch ausschlafen konnte.

 

Gute Nacht Kinder 😉