eBooks – Formate, DRM und Dinge

Hallo Freund*innen des geschriebenen Wortes und bevor ich weitermache. „Ja, das wird so ein Artikel“.
Heute kommt nicht irgendetwas satirisch Überspitztes oder ein Schwank aus meiner Jugend, heute bringe ich hoffentlich lehrreiche Informationen an die hier lesenden Personen.

Ganz grob geht es heute um Ebooks. Formate von Ebooks, wo und wie wir sie lesen können, konvertieren, warum wir sie nicht kaufen können und alles in allem auch ein paar historische Informationen. Feedback ist immer willkommen, ihr findet meine Mailadresse im Impressum 😉

Noch ein Disclaimer. Ich gehe hier auf Firmen, Produkte, Hersteller und Onlineshops ein. Ich werde von niemandem für die Erwähnung bezahlt. Dies dient ausschließlich der Erklärung der technischen Zusammenhänge und/oder Unterschiede.

Inhaltsverzeichnis

E-Book Formate

Wusstet Ihr, dass laut Duden E-Book die korrekte Schreibweise in der deutschen Sprache ist? Nun, danke Duden. Sicherlich ist Euch das Wort eBook, Ebook, E-Book oder wie auch immer in diversen Formaten begegnet und so vielfältig wie die Schreibweise sind in der Geschichte auch die „Dateiformate“ für E-Books. Ich könnte jetzt sehr, sehr viele Aufzählen. PRC, Mobi, PDF, LIT, LRX, RTF, LRF, AZW… die Liste ist lang und hier noch nicht zu Ende. Eingehen werde ich auf drei Formate, da diese hier von Relevanz sind, das sind PDF, EPub und Amazons KFX.

Das PDF Format

PDF (Portable Document Format) wurde von der Firma Adobe entwickelt mit dem Ziel, dass der Inhalt des Dokuments, egal auf welchem „Computer“ oder welchem „Betriebssystem“ es angesehen wird, der Inhalt identisch aussieht. PDF bietet daher inhaltlich bei der Generierung im Profi Bereich viele Optionen. Das PDF Format ist z.B. bei wissenschaftlichen E-Books interessant, wo Graphen und Bilder dargestellt werden, Tabellen, Absätze und es wichtig ist, dass diese Elemente genau an dieser Stelle im Dokument erscheinen und sich nicht verschieben. Auch, wenn gängige E-Reader dieses Format meist beherrschen, für die kleinen 6 oder 7 Zoll Bildschirme mit diversen Graustufen ist das Format eigentlich nicht gemacht. Das PDF Format unterstützt übrigens auch DRM. Macht Euch mal den Spaß, ladet Euch ein PDF aus dem Internet (es gibt genug freie PDFs) und spielt es auf euren E-Reader. Öffnet es nun und ihr werdet feststellen, dass es sich irgendwie nicht richtig anfühlt. Mittlerweile gibt es größere E-Reader mit teilweise 10 Zoll Bildschirmen, diese sind dann eher für die Betrachtung solcher Dokumente gedacht. Zusammengefasst: PDF wird benutzt, wenn wichtig ist, dass das Layout möglichst exakt angezeigt wird. PDF auf Wikipedia

Das EPub Format

EPub steht für electronic publishing. Also elektronisches Veröffentlichen. Das Epub Format ist ein sogenanntes freies Format. Es gibt ein Gremium, welches Standards festlegt und Veränderungen daran ausarbeitet und integriert. Das Format EPub kann dann von allen interessierten Firmen verwendet werden. Es gibt also keine Firma, welche die Rechte an diesem Format innehat. Diese Offenheit sorgt auch dafür, dass das Epub Format so weit verbreitet ist. Im Gegensatz zum PDF Format geht es nicht darum, den Inhalt millimetergenau auf einer Seite wiederzugeben, sondern hier geht es darum, den überwiegend Text für Lesende auf E-Reader zu bringen. Nun könnt ihr in Eurem Reader noch Schriftgrößen auswählen, ggf. auch verschiedene Schriftarten und mal wird mehr, mal weniger auf einer Seite angezeigt. EPub auf Wikipedia

Das KFX Format

KFX steht für Kindle File Format Version 10. Ältere Versionen hatten Dateiendungen wie .azw, oder .azw3. Davor nutzte der Kindle das Mobipocket Format (.mobi). Kindle Geräte können all diese Formate auch lesen. Welches Format der Kindle nicht direkt lesen kann ist hingegen EPub. Jedoch kann man EPubs dennoch mit dem Kindle verwenden, hierauf komme ich später zurück. Das Kindle Format ist ähnlich dem EPub. Es enthält Texte, Bilder, Abschnitte, einfache Layoutanweisungen, damit der Inhalt auf einem E-Reader gut lesbar dargestellt wird und ihr ein angenehmes Lesevergnügen habt. KFX auf Wikipedia

Der Unterschied zwischen PDF und den anderen Dateiformaten für Ebooks ist recht simpel: PDF legt den Schwerpunkt darauf, dass Dinge vom Layout exakt dargestellt werden. Die anderen Formate weniger auf das genaue Layout, sondern darauf, dass es für Euch gut zu lesen ist.

Bücher verwalten und konvertieren

Nun, die unter Euch, die viele Bücher besitzen, möchten sich ggf. gerne einen Überblick verschaffen, diese Bücher verwalten oder müssen zur Verwendung auf einem bestimmten Gerät in ein anderes Format konvertiert werden. Letzteres geht nur, wenn kein hartes DRM dies blockiert. Was dieses DRM ist, erkläre ich Euch später.

Calibre

Calibre ist freie Software, die vom Autor für Linux, MacOS und Windows zur Verfügung gestellt und regelmäßig mit Updates versorgt wird. Ich nutze sie seit 2012 zur Sicherung meiner Bücher. Calibre kann zur Verwaltung von Büchern mit und ohne DRM genutzt werden. Bei Büchern mit DRM sind die Funktionen natürlich eingeschränkt. Ich kann diese also nicht in der Software lesen, oder in andere Formate bringen. Calibre kann mit so ziemlich jedem Ebook Format, welches es gibt, umgehen und kann auch Bücher per USB an Euren E-Reader übertragen. Funfact: Ihr habt ein EPub Ebook, möchtet es auf Euren Kindle, der dieses Format nicht kann, übertragen, so konvertiert Calibre dieses direkt vor der Übertragung.

Screenshot des Calibre Hauptfensters. Rechts wird das ausgewählte Buch mit diversen Informationen angezeigt.
Fehlermeldung beim Versuch ein DRM geschütztes Buch zu konvertieren.

Ihr erhaltet Calibre kostenlos auf der Webseite des Entwicklers. Klickst Du hier. Wenn Ihr es ausgiebig nutzt freut er sich selbstverständlich über eine kleine Spende. Calibre lässt sich über diverse Plug-Ins anpassen an Eure Vorlieben. So gleicht es sich z.B. bei den Bewertungen der Bücher mit meinem Goodreads-Account ab und lädt sich auch von Goodreads die von mir dort hinterlegten Rezensionen. Außerdem kann man Quellen für Nachritenseiten einrichten, welche Calibre dann einliest und einem Bereitstellt, damit man diese auf seinem E-Reader lesen kann (kommt auf die Seite und auf das Plugin an, man kann hier sicher viel Zeit verbingen, ich nutze es ausschließlich für die Bücher) Calibre ist also eine gute Lösung, wenn Ihr Eure Ebooks aus mehr als einer Quelle bezieht, um dennoch alle Bücher an einem Ort zu halten.

An Kindle senden

Eine weitere Möglichkeit Ebooks zu konvertieren, jedoch nur in eine Richtung, bietet Euch Amazon. Dies dient dazu Bücher, die in einem vom Kindle nicht-lesbaren Format sind, auf Euren Kindle zu bekommen. Und hier kommt es nun auch zu tragen, dass ihr Epubs (DRM-frei natürlich) dorthin senden könnt, diese werden in ein Kindle Format gebracht und können dann wie gewohnt aus Eurer Amazon Cloud auf Eurem Kindle geladen werden.

Die Einstellung findet Ihr auf der Amazon Seite unter „Meine Inhalte und Geräte“->“Einstellungen“->“Persönliche-Dokumente Einstellungen“ (ja, klingt total intuitiv). Hier findet Ihr E-Mailadressen, an welche Ihr das Buch senden müsst und legt fest, welche Absenderadressen angenommen werden, damit nicht jede*r Euch mit Büchern zuspammt.

Screenshot der Einstellungen auf der Amazon Seite

An Kindle senden unterstützt verschiedene Formate, wie EPub und auch DOC Dateien aus Word, HTML, PDF und Text.

Digital Rights Management (DRM)

DRM ist schon etwas älter. Ich erinnere mich, dass ich damit zum ersten Mal in Kontakt kam, als Apple über iTunes MP3-Dateien verkaufte. Man durfte die Dateien auf einer gewissen Anzahl eigener Geräte abspielen, die natürlich mit dem eigenen Apple Account verknüpft sein mussten. Heute wird DRM vielseitig genutzt. Musik (fast ausschließlich weiches DRM), Filme/Serien und natürlich Bücher und Zeitschriften.

Die offizielle Sprachregelung ist hierbei, dass DRM eingeführt wurde, um illegales Kopieren zu verhindern. Aber, DRM lässt sich meist knacken und wird natürlich beseitigt und so finden Bücher, Videos, etc. ihren Weg auf dubiose Downloadseiten. Für uns als Verbrauchende, die sich von diesen Seiten fernhalten, hat zumindest das harte DRM lediglich den Effekt, dass wir an ein bestimmtes, digitales Ökosystem gebunden sind. Bei weichem DRM steht uns jedoch frei, Hersteller und Geräte zu wechseln, sofern diese in der Lage sind, das Format zu lesen, oder wir in der Lage sind, das Format zu konvertieren.

Hartes DRM

Als „Hartes DRM“ bezeichnet man das Verschlüsseln des Dateiinhalts, so dass dieser nur von bestimmten Geräten, die mit einem bestimmtem Account verknüpft sind, gelesen werden können. Amazon hat hier seine eigenen Version eines DRMs, Apple hat eine eigene Version und die meisten Anbieter von EPub Büchern greifen auf das sogenannte Adobe DRM zurück. Für Euch als Nutzende dieser Geräte ist oft nicht ersichtlich, dass diese Mechanismen in Eure Geräte integriert sind. Jedoch könnt Ihr ein DRM geschütztes, bei Amazon gekauftes Buch nur mit Amazon-Geräten und -Apps lesen, welche mit Eurem Account verknüpft sind. Ihr könnt also die Datei nicht einfach auf Euren Kobo E-Reader kopieren, denn der kann mit dieser verschlüsselten Datei nichts anfangen. Somit seid ihr in diesem Beispiel, sofern Ihr dieses Buch nicht einfach als Verlust deklarieren möchtet, ans Amazon Ökosystem gebunden. Geschickt, oder? Dies hat den Nachteil, dass Ihr, wenn der Anbieter des DRM einmal Pleite geht oder sein DRM System einstellt, ggf. nicht mehr auf Eure Bücher, Musik oder was auch immer zugreifen könnt. Dies passierte z.B. 2019 mit E-Books, welche bei Microsoft erworben wurden, da Microsoft den Verkauf und sein DRM eingestellt hat. Zum Glück war Microsoft so gnädig und hat allen Kund*innen den Kaufpreis erstattet. Dennoch ist dies alles andere als schön. Quelle

Wie erkenne ich „Hartes DRM“ beim E-Book-Kauf?

Ich habe mir also die Buchinformationen zu „About Time“ von Jodi Taylor auf Amazon und auf Ebook.de einmal angesehen. Auf beiden Seiten wird hartes DRM für dieses Buch verwendet. Hier die Buchinformationen in den Screenshots.

Buchinformationen auf Amazon. Buch hat hartes DRM, keine Hinweise in den Infos ersichtlich.
Buchinformatonen auf ebook.de – Es wird explizit auf den Adobe DRM Kopierschutz hingewiesen.

Weiches DRM

Weiches DRM wird seit einigen Jahren bei Musik verwendet. Wenn ich mich recht erinnere, war Apple hier Vorreiter. Sie haben begonnen, sich bei den Musiklabels durchzusetzen und Ihre Musik ohne harten Kopierschutz anzubieten. Die Dateien können also kopiert werden, in andere Formate konvertiert und somit auf allen Geräten verwendet werden. Bei weichem DRM wird meist eine Information zu der Person, welche diese Datei erworben hat in der Datei hinterlegt.

Screenshot aus dem Buch „Das Licht in uns“ – Hier zu sehen ein Wasserzeichen. Die relevante Information ist ausgeblendet. Jedoch ist es damit dann dem Rechteinhaber möglich, dieses Buch zurückzuverfolgen, sollte es im Web zum illegalen Download angeboten werden.

Wasserzeichen müssen nicht immer im Buch sichtbar sein, wie hier im Beispiel, sie können auch ausschließlich, oder zusätzlich an anderer Stelle im E-Book vorhanden sein, wo man Sie mit einem E-Reader nicht sieht. Weiches DRM hat den Vorteil, ich kann dieses Buch auf neue Geräte kopieren, bin nicht an einen Hersteller gebunden und kann es auch lesen, sollte der DRM Hersteller einmal Pleite gehen und somit das „harte DRM“ nicht mehr validiert werden können.

Wie erkenne ich weiches DRM beim Ebook Kauf

Hier bringe ich ausschließlich ein Beispiel von ebook.de, denn ich finde auf Amazon.de keine wirklich aussagekräftigen Informationen, welche auf weiches DRM schließen lassen.

Produktinformationen eines Buchs mit weichem DRM Schutz auf ebook.de. Wichtig ist hier die Information: „mit Wasserzeichen versehen“.

Ich finde die Informationen, welche ebook.de hier angibt äußerst transparent. Zum Vergleich schaute ich mir die entsprechenden Bücher auch einmal bei Thalia an, wo auch transparent Informationen zum Kopierschutz genannt wurden.

Warum kann ich E-Books nicht kaufen?

Jetzt kommen wir zu einem wirklich interessanten Thema. Wenn ihr Euch ein E-Book in den Warenkorb legt und dann „bestellt“, „bezahlt“, etc. geht Ihr doch davon aus, dass Ihr es gekauft habt. Also Eigentum an diesem E-Book, dieser Datei habt. Nun, das ist ein wunderbares Beispiel, wie wir im Kleingedruckten der AGBs, die wir alle selbstverständlich gelesen haben, mal wieder etwas übersehen haben.

Ich zitiere hier einmal aus den AGBs und/oder Nutzungsbedingungen von Thalia.de, ebook.de und Amazon.de zum Thema E-Books mit Stand von heute, 29.11.2022.

Nutzungsbedingungen des Amazon Kindle Shops:

1. Kindle-Inhalte

Nutzung von Kindle-Inhalten. Nach dem Download von oder Ihrem Zugang zu Kindle-Inhalten durch Sie und der Zahlung der dafür zu leistenden Entgelte (einschließlich der jeweils anfallenden Steuern) gewährt Ihnen der Anbieter von Inhalten ein nicht-exklusives Recht, diese Kindle-Inhalte ausschließlich für die persönliche, nicht-gewerbliche und nicht-unternehmerische Nutzung durch Sie unbegrenzt anzusehen, zu nutzen und anzuzeigen, und zwar ausschließlich über eine Lese-App oder wie dies im Rahmen des Services anderweitig zulässig ist und nur auf so vielen unterstützten Geräten, wie dies im Kindle-Shop angegeben wurde. Ihre Kindle-Inhalte werden durch den Anbieter von Inhalten lizensiert, nicht aber verkauft.

Thalia AGBs:

C. Ergänzende Nutzungsbedingungen für digitale Inhalte (eBooks, Downloads)


§ 1 Lizenzen für digitale Inhalte 

Sie können Lizenzen für digitale Inhalte entgeltlich oder unentgeltlich erwerben und diese auf Endgeräte Ihrer Wahl, z.B. eReader oder Smartphone, downloaden. Für die Nutzung benötigen Sie bestimmte Systemvoraussetzungen und Wiedergabe-Software, z.B. die tolino app oder einen tolino eReader. Ggf. anfallende Verbindungskosten sind von Ihnen an Ihren Diensteanbieter gesondert zu vergüten.

ebook.de AGBs:

§ 3 Übergabe der Ware / Bereitstellung zum Download

1. Die Übergabe der Ware erfolgt durch Lieferung an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Die ggf. anfallenden Versandkosten werden dem Kunden noch vor Abschluss der Bestellung auf der Bestellseite angezeigt. Bei Lieferungen in das Ausland hat der Kunde ggf. anfallende zusätzliche Steuern und Zölle zu tragen. 

2. Software, eBooks und Audiodateien stehen nach dem Erwerb des Nutzungsrechts zum Daten-Download im Kontobereich des Kunden zur Verfügung. 

3. Die Möglichkeit zum erneuten Herunterladen von eBooks und Audiodateien stellt einen freiwilligen Service von eBook.de dar, den diese jederzeit beenden kann. eBook.de behält sich daher das Recht vor, die Möglichkeit zum erneuten Daten-Download von eBooks und Audiodateien jederzeit vorübergehend oder auf Dauer zu ändern, zu unterbrechen oder einzustellen und / oder einzelne eBooks oder Audiodateien aus dem Kundenkonto des Kunden zu löschen. 

Fazit zum Kauf

Wie Ihr an diesen drei Beispielen seht, erwerbt Ihr bei E-Books immer nur eine Lizenz, dieses E-Book für Eure privaten Zwecke zu nutzen. Zeitlich unbegrenzt, aber die Anbieter behalten sich gerne das Recht vor, dass Ihr entweder in der Anzahl der Downloads beschränkt seid, oder aber Euch der Zugang aus Gründen jederzeit gekappt werden kann. Und bei hartem DRM bedeutet dies auch, dass Ihr legal nichts dagegen unternehmen dürft. Dies hatte z.B. schon mal dazu geführt, dass Amazon ein Konto sperrte und die Kundin somit den Zugriff auf all Ihre Bücher verlor. Der Fall Linn. Amazon stellte dann aufgrund des immens öffentlichen Drucks den Zugriff wieder her, jedoch haben sicher nicht alle so ein Glück, denen dies ggf. widerfährt.

Da Ihr natürlich kein Eigentum am E-Book habt, bedeutet es auch, dass Ihr generell keine Kopien der Bücher erstellen dürft und diese dann an Freunde/Bekannte, etc. weitergeben, damit diese die Bücher lesen. Auch ein Weiterverkauf ist nicht erlaubt. Es ist eben nur eine Lizenz mit gewissen Rechten, welche ihr erworben habt. Wenn natürlich in der Lizenz steht, dass ihr ein Weiterverkaufsrecht habt, um so besser. Ist mir bisher jedoch noch nicht untergekommen. Hier ein Tagesschau Bericht zu einem Gerichtsurteil: Ebooks weiterverkaufen

Manche Anbieter von E-Books bieten jedoch eine Familienfreigabe an, das bedeutet, ihr dürft mit anderen Personen in der Familie die Bücher teilen. So nutzen wir hier mit zwei Personen die Familienfreigabe und haben somit, wenn eine*r von uns eine E-Book Lizenz bei Amazon erwerben, alle das Buch auf unserem Kindle.

Dann kommt noch hinzu, dass manche Autor*innen ihre Bücher zum Download auf der jeweils eigenen Webseite anbieten. Hier sieht es dann mit den Lizenzen wieder anders aus und es kann ggf. sogar eine Creative Commons Lizenz in Frage kommen. Was Ihr also mit einem Buch machen dürft kann also durchaus von der Quelle aus der Ihr es bezieht abhängig sein.

An dieser Stelle möchte ich noch einen Onlineshop nennen, dessen Angebot natürlich nicht so groß ist wie das der oben genannten, der jedoch komplett auf hartes DRM verzichtet. Dort bekomme ich also Titel entweder komplett DRM-frei oder mit Wasserzeichen. BEAM Shop

Projekt Gutenberg

Im Projekt Gutenberg werden Klassisker der Literatur zur Verfügung gestellt, bei denen die Autor*innen schon so lange nicht mehr leben, dass es kein Urheberrecht mehr von irgendeiner Seite an diesen Werken gibt. Webseite Projekt Gutenberg – Ihr könnt die Bücher direkt im Browser auf der Seite lesen, Euch CDs mit den Inhalten bestellen, Euch dort die Inhalte als E-Books kaufen, vielleicht findet sich auch ein Calibre Plugin, welches hilft die HTML Seiten dort in ein Buch zu verwandeln.

Sollten nun noch Fragen offen sein, so schreibt mich einfach an oder hinterlasst einen Kommentar

1 Gedanke zu „eBooks – Formate, DRM und Dinge“

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