Bedingte Dinge!

Guten Morgen Freunde der Nacht und des Unix-Rechtekonzepts.

Manchmal kann man als Admin nur den Kopf schütteln (nicht den Kollegen Thomas Kopf, ich rede von dem Körperteil, welches an das obere Endes des Halses angrenzt)

So begab es sich heute, dass ich ein Telefongespräch führte, welches sogar meinen Kollegen Reinhard, der ja nur meinen Teil hörte, dazu veranlasste, seinen Kopf in hoher Geschwindigkeit von links nach rechts zu bewegen.

Ein Applikationsbetreuer einer anderen Abteilung rief mich an. Denn bei „Oracle-Fragen“ wendet man sich gerne an mich.

„Hallo Zacharias, ich rufe dich an, wegen einem Oracle Problem auf Server uu18562. Wir greifen von dem Windows Server ww95725 über einen Samba Share auf den Oracle Server zu, bekommen nun Access Denied beim Zugriff auf die Dateien. Hast du an der Oracle Datenbank etwas geändert?“

„Hallo Gustav, habe ich nicht, aber das ist ein reiner Dateizugriff, das hat mit der Oracle Datenbank ja nichts zu tun“

„Doch, bedingt“

„Doch? Bedingt? Und was bitte? Ich sehe da keinen Zusammenhang“

„…“

Da verließ den lieben Gustav sein IT-Fachwissen. Er konnte mir nicht erklären, was die Oracle Datenbank mit den Unix Zugriffsrechten in irgendeinem Samba Share zu tun hat, er meldet sich aber wieder, wenn er mehr weiß.

Herzallerliebst, euer Zacharias, Oracle Certified Database Dropper

Der Nachbar und mein Müll

Guten Abend Freunde der Nacht und der Mülltrennung,

ich habe euch ja vor ein paar Tagen an der Geschichte mit der Hausverwaltung und der Reinigung des Treppenhauses (Guckst du hier) teilnehmen lassen.

Sicherlich erinnert ihr euch noch daran, dass der Nachbar, welche wir dies zu verdanken haben, in seiner Klarstellung beschrieb, dass er seine Unzufriedenheit sachlich gegenüber der Hausverwaltung darlegte.

Nun, diesen Umstand habe ich nicht wirklich geglaubt und auch, wenn ich den Brief selbst noch nicht gelesen habe, meine Vermieterin, welcher eine Kopie vorliegt, versicherte mir, dass er sich arg im Ton vergriffen hat.

Dies dachte ich mir schon, ein Grund dafür ist folgender Brief, welcher nach meinem Weihnachtsurlaub an meiner Wohnungstüre hing:

Brief-Rottenmeyer

Inhalt des Briefes:

Lieber Zacharias,

das ist aber eine komische Art

von Müllentsorgung!

Der Deckel ist dafür da das es nicht

in die Tonne regnet und der Wind

das Papier nicht heraus bläst.

Ist der Deckel bei Abholung nicht

geschlossen , wird die Tonne nicht

mitgenommen.

Gruß

Heribert Rottenmeyer

 

Ich habe mir damals eine Antwort erspart, denn ich bin mir zu 100% sicher, dass der Deckel geschlossen war, als ich die Kiste in die Tonne stellte. Außerdem war die Tonne noch nicht so voll 😉

Aber, aufgrund dieses leicht passiv-aggressiven Untertones in dem Brief, sowie der Rechtschreib- und Grammatikfehler wollte ich mir Diskussionen ersparen. Ich hörte auch nie wieder etwas von ihm selbst.

Anfang des Jahres klopfte es Sonntags morgens jedoch mal an meiner Wohnungstür, eine blonde Frau, so Anfang vierzig stand davor und „warnte“ mich vor dem Mann von Gegenüber, er wäre ihr Verlobter, auch wenn sie schon einige Monate nicht mehr zusammen leben. Außerdem würden bei ihm ja die Frauen Ein- und Ausgehen, wie in einem „Buff“.

Was soll ich sagen. Es ist ein Teufelskreis

 

Euer Zacharias