Der Nachbar und mein Müll

Guten Abend Freunde der Nacht und der Mülltrennung,

ich habe euch ja vor ein paar Tagen an der Geschichte mit der Hausverwaltung und der Reinigung des Treppenhauses (Guckst du hier) teilnehmen lassen.

Sicherlich erinnert ihr euch noch daran, dass der Nachbar, welche wir dies zu verdanken haben, in seiner Klarstellung beschrieb, dass er seine Unzufriedenheit sachlich gegenüber der Hausverwaltung darlegte.

Nun, diesen Umstand habe ich nicht wirklich geglaubt und auch, wenn ich den Brief selbst noch nicht gelesen habe, meine Vermieterin, welcher eine Kopie vorliegt, versicherte mir, dass er sich arg im Ton vergriffen hat.

Dies dachte ich mir schon, ein Grund dafür ist folgender Brief, welcher nach meinem Weihnachtsurlaub an meiner Wohnungstüre hing:

Brief-Rottenmeyer

Inhalt des Briefes:

Lieber Zacharias,

das ist aber eine komische Art

von Müllentsorgung!

Der Deckel ist dafür da das es nicht

in die Tonne regnet und der Wind

das Papier nicht heraus bläst.

Ist der Deckel bei Abholung nicht

geschlossen , wird die Tonne nicht

mitgenommen.

Gruß

Heribert Rottenmeyer

 

Ich habe mir damals eine Antwort erspart, denn ich bin mir zu 100% sicher, dass der Deckel geschlossen war, als ich die Kiste in die Tonne stellte. Außerdem war die Tonne noch nicht so voll 😉

Aber, aufgrund dieses leicht passiv-aggressiven Untertones in dem Brief, sowie der Rechtschreib- und Grammatikfehler wollte ich mir Diskussionen ersparen. Ich hörte auch nie wieder etwas von ihm selbst.

Anfang des Jahres klopfte es Sonntags morgens jedoch mal an meiner Wohnungstür, eine blonde Frau, so Anfang vierzig stand davor und „warnte“ mich vor dem Mann von Gegenüber, er wäre ihr Verlobter, auch wenn sie schon einige Monate nicht mehr zusammen leben. Außerdem würden bei ihm ja die Frauen Ein- und Ausgehen, wie in einem „Buff“.

Was soll ich sagen. Es ist ein Teufelskreis

 

Euer Zacharias

Der Doppelgänger Teil 11 – Meine Tochter meldet sich erneut

Guten Abend Freunde der Nacht und der ewigen Verwechslungsgeschichten,

man sollte es nicht für Möglich halten, jedoch hat sich meine Tochter nach ca. einem halben Jahr Pause wieder bei mir gemeldet.

Wie immer, sie ist zu Beginn der Konversation ein wenig schüchtern, vielleicht taut sie ja noch auf. Wer die Geschichte nicht kennt, dem sei Teil 8 (klickst du hier) der Doppelgänger Geschichte ans Herz gelegt.

Also, ich bekam eine Mail. Heute, am 23.06.2016 um 16:59 Uhr: Tochter - Bewerbungsbild 01

Inhalt der Mail? Nun, der Betreff lautet „Bild“, kein weiterer Text nur eine Bilddatei mit dem Namen „Bewerbungsbild2016.jpg“.

Mutig wie ich bin und da mir die Absenderin ja bereits bekannt ist, öffnete ich das Bild und siehe da, eine wundervolle Portraitaufnahme. Naja, für euch habe ich das Bild mal unkenntlich gemacht. Verzeiht bitte.

 

Dennoch, meine Tochter sucht wohl eine Arbeitsstelle. Vor sechs Monaten war sie noch als Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin tätig, also, antworte ich einmal.

 

Tochter - Bewerbungsbild 02

Meine Antwort vom 23.06.2016 – 19:55 Uhr:

Am 23.06.2016 um 16:59 schrieb Schakkeline Fuchs:

<Bewerungsfoto2016.jpg>

Sehr geehrte Frau Fuchs,

ich danke Ihnen sehr für die Übersendung ihres aktuellen Bewerbungsfotos und ich freue mich, nach ca. einem halben Jahr wieder etwas von Ihnen zu hören.

Unsere letzte E-Mail-Konversation haben Sie so abrupt beendet.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen jedoch mitteilen, dass ich derzeit keine Anstellung zu vergeben habe. Ich bin mir bewusst, dass dies sehr, sehr traurig ist, jedoch wäre es nicht fair von mir, Ihnen falsche Hoffnungen zu unterbreiten.

Jedoch bin ich sehr zuversichtlich, dass es Ihnen gelingen wird, eine Anstellung als Heilerziehungspflegerin in und um Dingensdorf zu finden.

Herzalleriebst, Zacharias Fuchs

Nun, meine Freunde. Ich bin gespannt, was nun als nächstes Kommt. Wird Schakkeline mir antworten, oder nicht.

Bleibt am Ball

Euer Zacharias