Der Fuchs ist mal wieder verdächtig

Guten Morgen Freunde der Nacht und des frisch aufgrbrühten Kaffees,

 

heute morgen habe ich eine kleine Anekdote von meinem Arbeitsweg für euch.

Meine Freunde kennen das. Ich fahre gerne schnell und sportlich, wenn ich mit einem Blaulichtauto unterwegs bin. Wenn nicht, dann fahre ich doch wirklich umsichtig, halte mich an die Verkehrsregeln und versuche mich und andere nicht zu töten, was mir bisher auch sehr gut gelungen ist.

 

Ich nutze sogar dieses oft ungenutzte Feature „Blinker“, wo es angebracht ist und eben dieses Verhalten hat mich heute morgen ins Visier der Fahnder gebracht.

Auf dem Weg von der Zweitwohnung zur Arbeitsstätte (so gegen 2:30 Uhr) fuhr ich in dem mir heimischen Wohngebiet extrem auffällig, mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung haltend, sowie den Fahrtrichtungsanzeiger sowohl beim Richtungswechsel, als auch beim Umfahren von Hindernissen verwendend, in grobe Richtung Autobahnauffahrt.

 

Von sechs Uhr näherte sich mir im Dunkeln ein Fahrzeug, mit einer höheren Geschwindigkeit, als meiner eigenen (Klar, sonst käme es ja nicht zu der Annäherung).

Wir Kampfpiloten nennen das übrigend CBDR, was auf neudeutsch dann „Constant Bearing, Decreasing Range“ bedeutet. Merkt euch das, bei mir lernt ihr noch etwas.

 

Als das andere Fahrzeug dann aufholte und nur wenige Meter hinter mir fuhr, sah ich im Rückspiegel in roter Leuchtschrift die Worte „STOP“ und „POLIZEI“ abwechselnd aufleuchten.

Also, Fahrtrichtungsanzeiger rechts aufblinken lassen und ranfahren, Fenstern runter und abwarten.

Nach dem Prinzip der Eigensicherung näherte sich je ein Beamter der linken und einer der rechten Fahrzeugseite, beide leuchteten in den Innenraum.

Nun begann also unser kleiner Dialog. „ZF“ bin ich, „PB“ ist der Polizeibeamte.

 

ZF: „Guten Morgen“

PB: „Führerschein und Fahrzeugschein bitte“

Während ich die Unterlagen übergab bekam ich dann noch zu hören

PB: „Wir fanden es ein wenig auffällig, dass Sie so oft geblinkt haben“

ZF: „Ja, das ist eine Angewohnheit von mir, seit der Fahrschule. Abbiegen, Hindernissen ausweichen und dabei den Blinker setzten, tut mir leid“

PB: „Naja, so schlecht ist diese Angewohnheit ja nicht. Wo wollen Sie hin?“

ZF: „Zur Arbeit“

PB: „Wohnen Sie hier?“ (Okay, ich habe ja ein „ausländisches“ Kennzeichen)

ZF: „Ja, ich habe hier eine Zweitwohnung“

PB: „Und wo arbeiten Sie?“

ZF: „Bei Dingenskirchen in Dingenshausen“

PB: „Herr Fuchs, haben Sie Alkohol getrunken?“

ZF: „Ja, zuletzt am 1.11.“

PB: „Dann noch gute Fahrt“

 

Und an der Stelle möchte ich noch sagen, es tut mir leid, dass ich manchmal etwas frech rüberkomme.

 

Euer Zacharias.

Der Doppelgänger Teil 7 – Die Narren geben nicht auf

Guten Morgen Freunde des Analogkäse und der romantischen Sonnenuntergänge,

 

es ist wieder so weit. Lange habe ich gewartet, ob noch eine weitere Antwort kommt, leider ist dem nicht so, also hier die Kommunikation der Narren und meiner Wenigkeit vom Beginn des Monats.

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber dieser Narrenverein vom letzten Mal hat wieder eine Rundmail gesendet und mich fataler Weise auf den Verteiler gepackt (Ob das nun noch desöfteren passieren wird?)

Empfangene Mail vom 8. September 2015 – 17:02

Doppelgänger 7 - Mail 1

Text der Mail:

Hallo liebe Narrenfreunde,

 

scheinbar hat diese Mitteilung vom 6. Juni nicht jeden erreicht, deshalb schicke ich diese noch mal.

 

Wegen des großen Erfolges in diesem Jahr,  findet am Samstag den 30.01.2016 erneut die gemeinsame Faschingseröffnung der Schraubhausener Faschingsvereine  statt.

Zu  dieser Veranstaltung möchten wir Euch hiermit herzlich einladen und würden uns freuen, wenn ihr dabei seid.
Los geht es um 15:31 Uhr, dann freuen sich  die
Pupsnase und Oberpupsnase
vom Schraubhausener Narrenclub


auf dem Vorplatz der Schraubhausener Grundschule zahlreiche befreundete Vereine
und Narrenzünfte begrüßen zu können.
Kurz darauf wird dort vom ABC der Narrenbaum gestellt.
Im Anschluss geht es mit einem kleinen Umzug, begleitet von zahlreichen örtlichen Vereinen und den Gästen zur Stadthalle,

wo im Foyer und dem Platz vor der Halle eine Fasnachtsparty stattfinden wird. Dort sind mehrere Vorführungen geplant.
DJ Sugar + Moe werden zusätzlich für tolle Stimmung sorgen.

An das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gedacht.
Die Bar ist ab 18 Uhr geöffnet

 

Um planen zu können, würden wir uns über eine kurze Rückmeldung per E-mail freuen.

 

Mit närrischen Grüßen

 

Marcel Klausewitz

Schriftführer

Ist es nicht toll, dass Marcel mich nach meinen letzten, schriftlichen Ausschweifungen dennoch in seinem Verteiler behält? Leider hat er aber nachgelassen, so sind diesesmal nicht über 80 Personen im Verteilerkreis, dennoch lohnt sich wie immer ein „Allen Antworten“. Ihr wisst ja, ich bin sehr kommunikativ. Außerdem bittet Marcel ja um eine Antwort und wie könnte ich einer solch freundlichen Bitte widerstehen?

 

Allerdings stellt sich mir die Frage, wie lange noch, bevor „ich“ vom Verteiler genommen werden, oder aber Marcel das BCC entdeckt.

 

Hier findet ihr also meine Antwort.

 

Ausgehende Mail vom 15. September 2015 – 13:44 Uhr

Doppelgänger 7 - Mail 2

Text der Mail:

Hallo Ihr Schnuffelhäsinnen und Schnuffelhasen.
Vielen lieben Dank für die tolle Einladung und ja, die erste Mail ist bei mir wirklich nicht angekommen. Ein äußerst trauriger und bemitleidenswerter Zustand, der ja aber nun korrigiert ist.
Was soll ich sagen, ihr kennt mich nun sicher gut genug um zu wissen, ich würde sehr, sehr gerne Ende Januar vorbeikommen, doch die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass 30 Tage nicht ausreichend sind,
um mich von dem wilden und ausufernden Saufgelade von Silvester/Neujahr zu erholen.
Da ich also äußerst wahrscheinlich noch im alkoholinduzierten Koma liegen werde, kommt von mir ein klares und deutliches: Vielleicht bin ich da!
Herzallerliebst und Bussi,
euer Zacharias
Ich bin wie immer, eloquent und freundlich, ihr kennt mich ja. Desweiteren selbstverständlich absolut klar in meinen Aussagen. Und getreu meinem Motto, dass Dinge klar an ALLE kommuniziert werden müssen, ging die Antwort selbstverständlich wieder an den kompletten Verteiler.
Leider hielt Marcel, der beim letzten Mal ja noch eine unterschwellige Sorge, ob meines Gesundheitszustands vorbrachte, es dieses Mal nicht für notwendig, zu antworten. Lediglich eine andere Person vom Verteiler meldete sich.
Ankommende Mail vom 16. September 2015 – 16:26 Uhr
Doppelgänger 7 - Mail 3
Text der Mail:

Hallo Zacharias,

 

Mail ist glaube ich nicht für uns gedacht J

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Deutsch-Libanesicher Narren-Verein

Klufthausen 1847 e.V.

 

 

Tobias Heinz

1. Deutscher Vorsitzender

Nun, lieber Tobias. Danke für den Hinweis, aber natürlich ist die Mail für euch gedacht gewesen. Warum auch nicht? Also bitte. Hätte ich dir antworten sollen? Fühlst du dich nun alleine gelassen? Was soll ich nun noch sagen außer, dass es toll ist und ich mich geehrt fühle, dass der 1. Deutsche Vorsitzende mich persönlich angeschrieben hat und das von einem solch international orientierten Verein. Das ist WAHNSINN!!!

Danke.

 

Weitere Antworten sind leider nicht gekommen. Ich denke, diese ganzen Karnevalsvereine verstehen einfach keinen Spaß. Aber, was will man auch erwarten, wir sind ja außerhalb der Narrensaison 😉

 

Bis zum nächsten Mal dann,

Euer Zacharias

Der Doppelgänger Teil 6 – Das Straßenfest

Hallo Freunde des Babykängurufütterns und barfuß am Strand laufens,

 

es ist passiert, wieder einmal erreichte mich elektronische Post, welche eigentlich meinen Doppelgänger hätte beglücken sollen. Leider tat sie das nicht, weil er noch immer meine Mailadresse rumreicht, anstatt die Seine. Was soll ich sagen, ich habe es satt, die Leute dauernd auf ihre Fehler hinzuweisen, also wird ganz stumpf auf die Mails geantwortet. Doch lest erst die Mail, welche mich erreichte.

 

 

Empfangene Mail vom 27. August 2015 – 08:11 Uhr

Erste Mail - Einladung zum Straßenfest

Text der Mail:

Schraubhausener-Narren-Club-12 e.V.

Präsident:         Heinrich Bitter

1.Schriftführer:  Marcel Klausewitz

An alle befreundete Narrenclubs 

und Karnevalsvereine.

Schraubhausen, den 26.08.2015

 

Liebe Narrenfreunde,

 

am 18. und 19. September findet in Schraubhausen ein großes Straßenfest statt.

 

Die Schraubhausener Ortsverwaltung und viele örtliche Vereine laden zum geselligen Beisammensein  in die Montagsstraße ein.

Am Freitag 18. September wird die Festmeile ab 18 Uhr eröffnet und am Samstag 19. September ab 10 Uhr geöffnet.
Natürlich ist auch der Schraubhausener Narrenclub mit einem großen Stand in der Montagsstraße 74 vertreten.

Neben vielen kulinarischen Köstlichkeiten wird auch wieder ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten.

Am Samstag wird es zusätzlich noch einen Mittagstisch an unserem Stand geben.

Wir würden uns freuen, euch an unserem Narrentempel begrüßen zu dürfen, um auf die kommende Kampagne anzustoßen.

Mit freundlichen Grüßen

Marcel Klausewitz

Schriftführer

 

Ist das nicht toll? Ich bin eingeladen zum Straßenfest, bei welchem der Schraubhausener Narrenclub einen Stand hat. Also, ich und, man beachte in der Mail, 80 weitere Empfänger. Was soll ich sagen, da komme ich doch gerne vorbei und das lasse ich natürlich alle in der Runde gerne wissen. Dank der modernen Technik und dem „Allen Antworten“ Knopf im Mailprogramm ist das auch so einfach.

 

Gesendete Mail vom 27. August 2015 – 08:22 Uhr

Antwortmail auf die nette Einladung

Text der Mail:

Hallihallohallöle, liebste Närrinen, Narren und Narreninnen und andere.
Ich danke euch allen sehr für diese persönliche Einladung und freue mich schon darauf, am großen Straßenfest teilzunehmen.
Euer aller Wohlergehen liegt mir und meinen Mitnärrinen und Mitnarren am Herzen, um so mehr freue ich mich, euch
bei eurem Straßenfest mit meinem neuen Programm unterhalten zu dürfen.
Ich nenne es: „Der Penisbrobeller“ – Lange habe ich geübt, diverse Operationen über mich ergehen lassen, um körperlich überhaupt
für dieses Kunststück in der Lage zu sein, aber lasst mich euch sagen, es lohnt sich. Mein Lebenspartner ist total begeistert.
Herzallerliebst
euer Zacharias
Wie ihr seht, ich bin bereit zu vollem Körpereinsatz. Allerdings scheint dies ein paar Leute etwas verstört zu haben und so kam am Abend des gleichen Tages folgende Mail.
Empfangene Mail vom 27. August 2015 – 17:22 Uhr
Die nächste, empfangene Mail
Text der Mail:

Hallo Zacharias,

deine Antwortmail sorgte bei uns für etwas Verwirrung, zumal du dem gesamten Verteiler geantwortet hast?

Da ich dich gut kenne, habe ich dein Programm für ein „Fake“ gehalten,….

Einige  meiner Narrenkollegen fragten aber bei mir nach, ob ich da etwas gebucht habe???

Selbstverständlich würden wir uns freuen, Euch beim Straßenfest begrüßen zu dürfen.

 

Liebe Grüße aus Schraubhausen und bis bald,…

 

Marcel

Also, dieser Marcel. Was soll ich da noch zu sagen?

Würde er mich wirklich so gut kennen, wie er behauptet, er wüsste, ich mache keinen Spaß, wenn es um den Penisbrobeller geht. Hinzu kommt, dass er sich wohl Sorgen um mich macht, was ich so ein wenig zwischen den Zeilen lese. Oder auch, im Subtext, wie wir Füchse sagen. Außerdem ist er sehr feige, hat er doch nur mir und zwei anderen aus seinem Club geantwortet. Das schreit ja nach einer erneuten Antwort an den gesamten, wenn diesmal auch stark reduzierten Verteiler.

 

 

Gesendete Mail vom 29. August 2015 – 09:15 Uhr

Erneut - Eine gesendete Mail

Text der Mail:

Hallo Marcel,
selbstverständlich antworte ich dem ganzen Verteiler. Macht es nicht Sinn, wenn man dieses Medium zum Informationsaustausch nutzt, auch alle auf einem einheitlichen Wissensstand zu halten? Sonst beschwert sich wieder jemand im Nachgang, dass er oder sie nichts vom Penisbrobeller gewusst hat. Der Penisbrobeller ist ein Publikumsmagnet. Du wirst es sehen.
Herzallerliebst,
Zacharias

Wie immer, ich bin höflich, eloquent und möchte nur das Beste für alle Beteiligten. Leider kam bis heute keine Antwort auf diese Mail. Wie schade, dass Narrenclubs so unlustig sind. Vielleicht aber auch hat Marcel mich angerufen und am Telefon war ich dann total verwirrt und wusste nichts von irgendwelchen Mails. Aber, wer weiß das schon 😉

 

 

Euch noch einen schönen Abend,

euer Zacharias Fuchs

 

 

 

 

 

 

Einkaufen – Die moderne Folter für unliebsame Ehemänner?

Hallo Freunde der Nacht und der gefüllten Paprika,

 

heute beim Einkaufen musste ich an der Fleischtheke ein wenig warten, da sich vor mir Szenen einer modernen Folter abspielten. Protagonisten sind Hans-Uwe, welcher von seiner Frau entsandt wurde, „Rouladen“ käuflich zu erwerben und Magdalena, die Fleischwarenfachverkäuferin, welche ihm ja auch nur helfen möchte.

 

Hans-Uwe jedenfalls scheint kein regulärer Einkäufer zu sein, er wirkte etwas unbeholfen und zum Ende hin sogar leicht verzweifelt, aber lasst mich euch bitte den Dialog zwischen ihm und Magdalena wiedergeben.

 

Magdalena: „Wie kann ich Ihnen helfen?“

Hans-Uwe schaut auf seinen Zettel, sogar ich lese dort: „2 Rouladen“: „Zwei Rouladen bitte“

Magdalena: „Rinder- oder Schweinerouladen?“

Auf Hans-Uwes Stirn bilden sich erste Schweißperlen, mit dieser Gegenfrage hatte er nicht gerechnet, nun muss eine souveräne Entscheidung her: „Rinderrouladen bitte“

Magdalena kontert routiniert mit der jahrelangen Erfahrung einer Fleischthekenveteranin:

„Möchten Sie die Rouladen denn gefüllt, oder ungefüllt?“

Hans-Uwe wurde von seiner Frau auf diese Frage wohl auch nicht vorbereitet, aber jetzt wird er keinen Rückzug wagen: „Gefüllt bitte“

Magdalena gibt auch nicht auf, diesen Kampf kann sie noch gewinnen: „Welche Füllung denn? Wir haben…“

Hier unterbricht Hans-Uwe sie: „Ich glaube, wir lassen das mit den Rouladen heute dann doch“

Und so, meine lieben Freunde, endet die Geschichte von Hans-Uwe, einem Ehemann, der von seiner Frau sicherlich zur Strafe total unvorbereitet zum Rouladenkauf entsendet wurde.

 

 

Herzallerliebst,

euer Zacharias Fuchs

Henriette – Eine tragische Geschichte

Guten Morgen Freunde der Flora und des sonnigen Morgens,

 

heute möchte ich euch von Henriette berichten. Wer ist Henriette fragt ihr euch?

Nun, wie euch ja bekannt ist, habe ich in einer gewissen Stadt eine Zweitwohnung. Als ich dort einzog, stellte ich fest, ich habe die Wohnung nicht für mich alleine, sondern teile sie total WG-mäßig mit einer älteren Dame namens Henriette.

Henriette ist schon etwas betagter und was mir mein Vormieter leider nicht mitteilte war, dass Henriette ein Problem hat, welches viele ältere Menschen haben.

Sie scheint kein richtiges Durstgefühl mehr zu haben und denkt somit nicht daran, regelmäßig Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Trotz der recht kleinen Wohnung sehen wir uns nicht so oft, doch heute morgen fiel mir auf, dass es Henriette nicht so gut ging.

Pflanze mit teils braunen Blätters
Henriette mit teils braunen Blättern

Wie man auf dem Bild schön sieht, leidet Henriette an akuter Dehydratation, sogar Gewebe ist bereits abgestorben. Hier muss gehandelt werden.

Da der Anruf beim Notruf leider nicht von Erfolg gekrönt gewesen ist, da diese wohl der Ansicht sind, dass Pflanzen keine Lebewesen sind und daher ruhig sterben dürfen (sind sicher alles Veganer. Wer sonst ist so herzlos gegenüber Pflanzen und isst diese bestimmt auch noch), nehme ich die Sache selbst in die Hand. Schließlich habe ich mal einen Lehrgang zum Vitalwertemechanikerassistentengehilfen (Rettungssanitäter), erfolgreich absolviert.

 

Da Henriette mir versicherte keinerlei Schmerzen zu verspüren, konnte ich also beginnen.

Henriette - Notoperation

In einer mehrere Stunden andauernden Notoperation (sogar ohne OP-Schwester), entfernte ich Henriettes totes Gewebe.

Henriette - Nach der OP

Nach der OP verbleibt nun nur noch das gesunde Gewebe. Henriette sieht schon besser aus, wenn noch immer schwach und blass.

 

Henriette - Fluessichkeiten

Henriette benötigt nun Flüssigkeiten, daher bereite ich einen Intraerdigen Zugang und eine Infusion vor.

Henriette - Zugang

Der Zugang sitzt, die Infusion ist angeschlossen. Nun kann Henriette wieder zu Kräften kommen.

Henriette - Krankenzimmer

Henriette ist in einem hellen und freundlichen Krankenzimmer untergebracht, wo Sie nun in Ruhe gesunden kann. Die Pflege werde ich, mangels Pflegepersonal, wohl auch selbst übernehmen müssen. Ich hoffe sehr, dass es Henriette bald wieder gut gehen wird.

 

Lasst mich doch wissen, was für Tips ihr habt, bezüglich der Pflege, welche ich Henriette nun angedeien lassen muss.

 

Euer Zacharias

Der Doppelgänger Teil 5 – Erneutes Klassentreffen und ein Wappen

Hallo Freunde des rohen Fisches und der Vollkornpizza,

heute kommt der vorerst letzte Teil der Doppelgängerserie, die bisher letzten Mails werden hier veröffnetlicht und ich hoffe, dass diese euch auch dieses Mail gefallen.

Nach der Geschichte mit der Versicherungsmaklering im April 2013 war erst mal Ruhe, jedoch bekam ich eine weitere Mail im Januar diesen Jahres, welche ich las und vergaß und dann vor wenigen Tagen eine weitere, auf welche ich sofort reagiert. Eine Antwort für die Mail vom Januar schrieb ich dann am 14.04., um die angegebenen Frist zu wahren, aber seht selbst.

 

1. Das Klassentreffen

Empfangene Mail vom 16.01.2015 – 18:9 Uhr

Emails Klassentreffenund Wappen 01

Text der Mail:

Hallo Zacharias,
ein neues Klassentreffen steht vor der Türe. Datum und Ablauf kannst du der Anlage entnehmen.
Viele Grüße
Aurelia Hanfmeister
Das klingt alles sehr harmlos, selbstverständlich möchte ich euch die Anlage auch nicht vorenthalten, scheint sie doch im tollen Comic Sans gehalten zu sein, außerdem klingt das Programm nach tierisch Spaß.
Die Anlage:
Emails Klassentreffenund Wappen 02
Text der Anlage:

Einladung zum Klassentreffen

Endlich ist es mal wieder soweit:
Wir machen ein Klassentreffen – Hurra!
Wir treffen uns in alter Frische, fast auf den Tag genau 5 Jahre nach dem letzten Klassentreffen:
Am: Samstag, den 9. Mai 2015
Um: 10.00 Uhr vor dem Museum Dingensdorf
Nach einem Sektempfang fahren wir mit Bus und Zug nach Dingsburg. Von dort geht’s mit dem Bus zur Fähre und mit der Fähre nach Wasserstadt. Es folgt eine gemütliche Wanderung nach Dingensau, wo uns Herr Saufnix mit einer kulinarischen Weinprobe erfreuen wird. Im Anschluß geht’s auf dem gleichen Weg zurück.
Zwischen 18.00 und 19:00 Uhr kommen wir wieder auf unserer schönen Insel an.
Zum Ausklang gehen wir noch ins Trinkstüble.
Bitte meldet euch bis zum 15. April verbindlich bei uns an.
Die Anmeldung erfolgt durch die Überweisung von
40.- €       für Weinprobe mit Essen, Fahrtkosten, Sektempfang

Kontoinhaber:       Anita Rose

Kontonummer:       DE12345678912345

Bankleitzahl:       12345678 (Bank Dingensdorf)

Wir freuen uns auf viele coole Fünfziger!! (und auch auf jüngere oder ältere)
                                                                          Das Orgateam
Diese Einladung dümpelte nun also seit Jahresanfang in meinem Postfach herum und vorgestern wurde mir dann bewusst, dass ich darauf ja noch gar nicht geantwortet habe.
Das ist ja schon recht verantwortungslos von mir, jedoch habe ich Glück, denn die Anmeldefrist war noch nicht erreicht. Aber halt, ich mag mich nicht anmelden, aber vielleicht geht ja auch abmelden?
Gesendete Mail vom 14.04.2015 – 17:48 Uhr
Emails Klassentreffenund Wappen 03
Text der Mail:

Hallo Aurelia,

ich danke dir sehr für die Einladung zu dem Klassentreffen, jedoch werde ich nicht daran teilnehmen.
Ich hoffe, du und auch die anderen haben Verständnis dafür, jedoch möchte meine Liebste mit mir an diesem
Wochenende ins Parkhotel, zu einem „50 Shades of Grey Romantikwochenende“ und ich freue mich bereits
sehr darauf, in der Beschreibung des Wochenendes steht, dass die Zimmer extra mit Andreaskreuzen ausgestattet
sind und auch Lederpeitschen und Reitgerten zur Verfügung gestellt werden, sowie Wundsalbe für die Nachsorge.
Wie kann ich da nein sagen.
Herzallerliebst,
Zacharias
Wie gerne wäre ich bei dem Klassentreffen im Mai nun vor Ort und würde den Dingen, welche dort passieren lauschen, denn wenn Aurelia ob der Offenbarungen in dieser Mail keinen Herzinfarkt hatte, so stelle ich mir zwei Szenarien vor.
1. Der richtige Zacharias ist vor Ort und wird vom Aurelia darauf angesprochen, warum er denn doch gekommen ist.
2. Er ist nicht da und das Romantikwochenende wird zum Gesprächsthema der Teilnehmer des Klassentreffens.
Bisher kam noch keine Antwort von Aurelia, ich warte jedoch ab und halte euch auf dem Laufenden.

2. Das Gürtelwappen

Empfangene Mail vom 11.04.2015 – 09:33 Uhr
Emails Klassentreffenund Wappen 04
Text der Mail:
Hallo Zacharias,

wie gestern besprochen die E-Mail als Gedankenstütze.

Vielen Dank im voraus.

Grüße und ein schönes Wochenende !

Connor

Nun, was soll ich hier sagen, Gürtelwappen…Gürtelwappen…mir fällt nichts ein, aber gestern war ich ja auch wieder voll wie eine Panzerhaubitze, also sollte ich Connor wohl besser mal antworten und um eine bessere Gedankenstütze bitten. Gesagt, getan!
Gesendete Mail vom 11.04.2015 – 10:45 Uhr
Emails Klassentreffenund Wappen 05
Text der Mail:
Guten Morgen Connor,
ich danke dir für die kleine Erinnerung, leider ist diese wohl nicht ausreichend.
Ich denke, ich war wohl gestern mal wieder so richtig, tierisch besoffen.
Jedenfalls bin ich weder in der Lage mich an ein Gespräch über Gürtelwappen, noch
an dich zu erinnern. Meine letzte Erinnerung an gestern Abend war die asiatisch anmutende
Strippering, die auf dem Tisch an dieser Stange tanzte. Ihre kleinen, aber durchaus hübschen
Brüste fand ich nicht schlecht, allerdings als dann das Höschen fiel und ich sah, dass
ihr Penis weitaus größer ist als meiner, da wusste ich, das ist nicht der richte Laden für mich.
Solche Gedächtnislücken scheine ich desöfteren zu haben, aber vielleicht hast du auch
einfach nur die falsche E-Mailadresse und ich bin nicht der richtige Empfänger.
Viel Erfolg und möge die Macht mit dir sein.
Nun, ihr kennt mich, Party hard ist genau mein Ding und wer weiß, vielleicht war Connor den Abend ja doch mit mir unterwegs und es geschah etwas, was ich nicht für Möglich gehalten habe, jedoch kam eine Antwort:
Ankommende Mail vom 11.04.2015 – 16:36 Uhr
Emails Klassentreffenund Wappen 06
Text der Mail:
Hallo Zacharias,

da hattest Du gestern einen interessanten Abend / Nacht.
Ja, ich wollte tatsächlich einen anderen Zacharias Fuchs erreichen , mit Welchem ich gestern unterwegs war.

Sorry für die Verwechslung.

Grüße und ein schönes Wochenende !

Connor

Nachdem Connor mit also zugesteht, dass ich einen interessanten Abend hatte, musste ich nun also feststellen, er war nicht dabei. Somit weiß ich leider auch nicht, was nun mit dem Gürtelwappen passiert ist, dies belastet mich schon ein wenig.
Nun Freunde, an dieser Stelle endet nun also die Geschichte mit dem Doppelgänger. Es waren bisher 5 aufregende Jahre und wer weiß, wie viele noch kommen werden.
Bleibt anständig,
euer Zacharias Fuchs

Der Doppelgänger – Teil 4 – Die Versicherungsmaklerin

Hallo Freunde der gepflegten Unterhaltung und des sommerlichen Eisgenuss,

 

es wird Zeit für Teil 4 der Maildoppelgänger. Wundersamerweise handelt es sich dieses eine Mal nicht um den bisher bekannten Namensvetter sondern, um einen weiteren Namensvetter, in noch einem anderen Ort der Republik. Dennoch möchte ich euch dieses hier nicht vorenthalten.

Thema des heute veröffentlichten Mailverkehrs ist die Kündigung einer Wohngebäudeversicherung.

Aber, fangen wir mal mit der ersten Mail von Frau Electra Doppelschmidt an.

Ankommende Mail vom 17.04.2013 – 15:30 Uhr

Emails Versicherungsmaklerin - 01

Text der Mail:

Hallo Herr Fuchs,
hallo Frau Sauerbier,

herzlichen Glückwunsch, die ‚Kleine‘ Familie ist jetzt Besitzer eines eigenen Hauses !!!
Tolles Gefühl, oder!?

Wie per SMS angekündigt, bitte das beiliegende Schreiben ausfüllen, unterschreiben und wegschicken.
Sollte die Gesellschaft noch Unterlagen wünschen, werden sie sich melde. Hauptsache ist jetzt, das erst einmal die Kündigungsfrist gewahrt ist.

Bitte schicken sie mir am Wochenende auch eine Kopie der alten Police sowie die Angaben über die Wohn-/Nutz- und Grundstücksfläche zu (Kaufvertrag). Die benötige ich für die Berechnung der neuen Brandversicherung.

Wenn die Kündigungen der alten Versicherung angenommen ist, sagen sie mir bitte sofort Bescheid, dann sollte es nämlich schnell gehen mit der Anschlußabsicherung. Es wäre doof, wenn das Haus abgebrannt ist, bevor sie einziehen können und keiner zahlt bzw es wird viel weniger gezahlt.

Außerdem würde ich gerne auch noch die Absicherung für Umbaumaßnahmen und für ihre Handwerker durch prüfen, dass wird oftmals vergessen.

Melden sie sich, wenn sie Zeit haben, dann können wir in Ruhe quatschen.
Ansonsten komme ich gleich vorbei, wenn sie den Kündigungstermin haben, wir sollten sowie einiges noch besprechen.

Bitte schreiben sie mir gerade ein kurzes ok zurück, wenn sie die Nachricht erhalten haben.

 

Nun, ich gebe zu, durch die ganzen, falsch adressierten Mails der letzten Jahre war ich schon ein wenig genervt, daher fiel meine Antwort, wie gewünscht, recht kurz, aber korrekt aus. Schließlich habe ich die Mail ja erhalten, wenn ich auch der Falsche bin.

Gesendete Mail vom 17.04.2013 – 17:26 Uhr

Emails Versicherungsmaklerin - 02

Text der Mail:

Ok

Das war Frau Doppelschmidt nicht genug, so kam nur zwei Tage später die nächste Mail, es eilt schließlich.

Ankommende Mail vom 19.04.2013 – 10:58 Uhr

Emails Versicherungsmaklerin - 03

Text der Mail? Nada, einfach die ursprüngliche, inklusive meines „Ok“ noch mal weitergeleitet. Nun hatte ich einen spontanen Anfall von Nächstenliebe, also dachte ich mir, weise ich Frau Doppelschmidt mal auf die falsche Mailadresse hin.

Gesendete Mail vom 19.04.2013 – 11:24 Uhr

Emails Versicherungsmaklerin - 04

Text der Mail:

Hallo Frau Doppelschmidt,

auch diese Mail ist angekommen.
Jedoch habe ich nicht die Intention meine Wohngebäudeversicherung bei Ihnen zu kündigen, da ich keine bei Ihnen habe.
Auch die andere, im Vertrag genannte Person kenne ich nicht und die Anschriften sind sowieso nicht korrekt.
Sie dürfen mir dennoch gerne weiterhin E-Mails senden. Ich finde es immer sehr amüsant Details aus dem Privatleben anderer Menschen zu erfahren, mit denen ich nichts zu tun habe.
Mit freundlichen Grüßen

Zacharias Fuchs

Diese Antwort regte Frau Doppelschmidt dann zu weiterer Korrespondenz mit mir an.

Ankommende Mail vom 21.04.2013 – 18:43 Uhr

Emails Versicherungsmaklerin - 05

Text der Mail:

Wer sind sie den??..
Heißen sie Zacharias Fuchs.
Ich bin mir sicher, das die Mail Adresse stimmt.
Die Mal sollte nach Dingenshausen gehen, wo sin die den.

Viele Grüße

Electra Doppelschmidt

Nun, Frau Doppelschmidt hat das gleiche Problem, wie ich desöfteren, so scheint es jedenfalls, eine chronische „Tastatur-Wurstfinger-Inkompatibilität“. Nunja, daraus mache ich ihr keinen Vorwurf. Jedenfalls veranlasste mich diese Mail abermals zu einer Reaktion.

Gesendete Mail vom 21.04.2013 – 18:45 Uhr

Emails Versicherungsmaklerin - 06

Text der Mail:

Nun, ich bin mir sicher, dass die Mailadresse stimmt, sofern Sie mir schreiben wollten.

Davon gehe ich aber nicht aus.
Und wo ich bin, spielt keine Rolle. ich bin jedenfalls nicht in Dingenshausen
Nun, auch wenn ich Anrede und Grußformel weggelassen habe, ich habe wenigstens zeitnah geantwortet. Jedoch auch dies ist für Frau Doppelschmidt nicht genug, sie investigiert hartnäckig weiter.
Ankommende Mail vom 21.03.2014 – 18:46 Uhr
Emails Versicherungsmaklerin - 07
Text der Mail:
Hall Herr Fuchs,
Haben sie meine Mail mit der Kündigung am Freitag nochmal erhalten?

Viele Grüße

Electra Doppelschmidt

Nun, sie reagiert ja noch schneller als ich und was soll ich hier sagen, ich habe jedenfalls wiedereinmal geantwortet und eine Minute Reaktionszeit kann ich auch!
Gesendete Mail vom 21.04.2013 – 18:47 Uhr
Emails Versicherungsmaklerin - 08
Text der Mail:

Natürlich habe ich sie nochmals erhalten.

Allerdings bin ich noch immer nicht der richtige Herr Fuchs.
Es bringt nichts, wenn Sie die Mail weiterhin an die falsche Adresse schicken.
Nun, die liebe Electra lässt nicht locker, also wurde der Vertrag noch mal an mich und diesmal auch in Kopie an meine „Frau/Lebensgefährtin“, Frau Sauerbier oder so gesendet.
Ankommende Mail vom 24.04.2013 – 10:57 Uhr
Emails Versicherungsmaklerin - 09
Text der Mail:
Na, hoffentlich klappt es diesmal. Bitte schnellstens raus schicken.Liebe GrüßeElectra Doppelschmidt

Da mich wieder der innere Drang überkam, der reizenden Electra zu antworten, und vielleicht auch direkt meiner Frau, tat ich dies selbstverständlich, indem ich auf „Allen Antworten“ klickte.
Gesendete Mail vom 24.04.2013 – 12:39 Uhr
Emails Versicherungsmaklerin - 10
Text der Mail:

Sehr geehrte Frau Doppelschmidt,

selbstverständlich hat es auch diesesmal nicht funktioniert.
Die Gründe sind recht simpel.
1. Sie verwenden weiterhin die Mailadresse blabla@blabla.de
2. Diese Mailadresse ist auch weiterhin mir und nicht ihrem Kunden
3. Ich plane auch nicht in naher zukunft, diese Adresse abzugeben
Meinen Glückwunsch, dass Sie es auch im vierten oder fünften Versuch (ich habe nicht genau mitgezählt) nicht
schaffen, eine Mailadresse richtig anzugeben, oder zu schauen, ob die Ihnen ggf. neu genannte Adresse von der bisherigen
abweicht.
Mit freundlichen Grüßen
Zacharias Fuchs (nicht Ihr Kunde Zacharias Fuchs, das ist der andere, der Ihre Mails nicht bekommt, da Sie immer mir schreiben)
Nach diesem nun schon tagelangen Mailverkehr kann Electra es noch immer nicht glauben, dass sie eine falsche Mailadresse angegeben hat, also schreibt sie mir abermals.
Ankommende Mail vom 24.04.2013 – 14:44 Uhr
Emails Versicherungsmaklerin - 11
Text der Mail:
Sehr geehrter Herr Fuchs,mein Kunde (wohnhaft im Dingenshausener  Kreis hat die Mailadresse   blabla@blabla.de  schon seit Jahren. Ich habe auch schon seit Jahren Mailverkehr mit ihm unter dieser Adresse.
Also irgendetwas scheint da ja total schief zu laufen.
Seit wann besitzen sie den diese Adresse.

Da ich ihm, auch in der letzten Zeit, schon mehrfach geschrieben habe und die meisten meiner Mails auch bei ihm angekommen sind, kann ich mir keinen Reim darauf machen.

Mal sehen, wo diese Mail jetzt ankommt.

Bitte ein kurzes Feedback, wenn die Mail wieder bei ihnen ankommt.

Viele Grüße

Electra Doppelschmidt

PS  Tut mir Leid, das sie dadurch dauernd belästigt werden, aber irgendwie sollte dies ja wohl mal geklärt werden.

Liebe Electra, natürlich sollte das geklärt werden, aber warum checkst du nicht mal korrekt deine alten Mails, wo genau du dich bei der Adresse vertippe hast? Oder rufst
deinen verdammten Kunden mal an, anstatt noch immer mir zu schreiben? Nunja, ich schreibe dir gerne abermals. Und ich schwöre euch, mit mir hatte Frau Doppelschmidt keinen regen Verkehr in den letzten Jahren!
Gesendete Mail vom 24.04.2013 – 15:00 Uhr
Emails Versicherungsmaklerin - 12
Text der Mail:

Hallo Frau Doppelschmidt,

das kann nicht sein.
Da es Sie nichts angeht, wie lange ich meine Mailadresse schon nutze, lassen Sie mich Ihnen sagen, länger als ein paar Jahre.
Ich bin mir daher sicher, dass Sie unter dieser Mailadresse noch nie mit dem Kunden korrespondiert haben können.
Und jede weitere Mail, die von Ihnen an diese Adresse zu Testzwecken gesendet wird, kommt auch weiterhin bei mir an.
Denn Mailserver entscheiden nicht mal so und mal so, in wessen Postfach Sie eine Mail legen.
Mit freundlichen Grüßen
Zacharias Fuchs
Leider weiß ich nicht, was nun passierte. Frau Doppelschmidt hat sich nicht mehr gemeldet. Sprach sie mit ihrem Kunden, hat Frau Sauerbier die Sache geklärt, nachdem Sie ja auch eine Mail von mir bekam? Man weiß es nicht, es wird wohl immer ein Mysterium bleiben.
Und morgen lest ihr dann vom nächsten, noch anstehenden Klassentreffen, es sind ja bereits 5 Jahre vergangen.
Küsschen,
euer Zacharias Fuchs

 

 

 

 

Ich bin ein sehr gläubiger Christ

Guten Abend Freunde der Nacht und des gerührten Martinis,

 

es geschah heute morgen, dass ich mich mit meiner lieben Kollegin Helena in der Kaffeeecke einfand, um wichtige, dienstliche Dinge zu besprechen und an diesem Dialog möchte ich euch, meine treuen Leserinnen, Leser und Lesex (oder wie man das schreibt) gerne teilhaben lassen.

 

Helena:

Du siehst heute ziemlich müde aus, schlecht geschlafen?

Ich:

Nein, nur recht wenig, ich hatte ja mal wieder Besuch.

Helena:

Ach so, unanständige Dinge getrieben?

Ich:

Natürlich nicht, wir sind ja beide katholisch erzogen.

Helena:

Klar, warum dann so müde?

Ich:

Nunja, wir haben uns lange unterhalten, dann gemeinsam gebetet, Sie hat sich ins Bett, ich mich auf die Couch gelegt und heute morgen haben wir, bevor es zur Arbeit ging auch noch mal gemeinsam gebetet.

Helena: (wie aus der Pistole geschossen)

Nur, weil sie „Oh mein Gott“ geschrien hat, ist das noch kein Gebet gewesen!

 

Damit war das Gespräch zu dem Thema dann auch beendet und ich mal wieder erstaunt, wie schlagfertig meine junge Kollegin doch ist

 

Euch noch einen schönen Tag,

euer Zacharias

Das Leben im Westerwald

Hallo, Freunde der Nacht und des gerührten Martinis,

manch einer in meinem Dunstkreis hat es sicher schon mitbekommen, ich arbeite seit geraumer Zeit
in Ostwestfalen. Den Westerwald habe ich dafür Wochentags verlassen und sehen ihn nur noch an den Wochenenden wieder.

Dennoch, dieser ominöse Westerwald verzaubert meine KollegInnen, können Sie sich dies nicht richtig vorstellen.

„Du sprichst so seltsam, deutsch ist das aber nicht, oder?“

Und aus diesen Dingen ergeben sich dann auch immer mal wieder nette Gespräche:

„Habt ihr schon Häuser?“
„Nein, wir leben noch in Höhlen“
„Oh, aber Feuer habt ihr schon?“
„Klar, irgendwie müssen wir ja das Mammut- und Säbelzahntigerfleisch von den Frauen des Stammes braten
lassen, wenn die Männer von der Jagd kommen“

Und selbstverständlich glaubt man mir dies alles, wir sind nun soweit, dass es in unseren Höhlen zwar
keinen Strom, jedoch WLAN gibt. Wir sind ja moderne Westerwälder.

„Habt ihr eigentlich schon Räder?“
„Räder gibt es bei uns schon knapp ein halbes Jahrhundert, wir haben ja auch Ochsenkarren. Einen großen Fortschritt
hatten wir letztes Jahr, als Emil das Rad verfeinerte, indem er die Ecken beseitigte und dieses nun rund ist“

 

Auch die beliebten Inzestanspielungen kontere ich gerne:

„Bei euch im Dorf habt ihr doch alle den gleichen Nachnamen“

„Klar. Inzest ist ein Spaß für die ganze Familie und wenn man mit 14 noch Jungfrau ist fragt Oma auch schon mal, warum das so ist und ob man sich mit seinen Schwestern nicht verträgt“

 

Und wer mich kennt weiß, ich habe dabei eine sehr ernste Miene und bin glaubhaft.

Ich bin gespannt, was ich meinen lieben Ostwestfalen demnächst noch über den Westerwald beibringen kann.

Java Software Entwickler?

XING – Man muss es lieben.

Nun habe ich bereits eingestellt, dass ich keinen neuen Job suche.
Warum auch? Am Dezember fange ich bei einem neuen Arbeitgeber an und werde,
wie bisher auch, einer ehrenwerten Beschäftigung nachgehen.
Dennoch wagen es solche selbsternannten Headhunter, ohne sich mein Profil auch
nur Ansatzweise anzuschauen, mir Nachrichten zu schicken.

„<Firmenname> Position Posting: (Senior) Software Experte – Java Technologien – Bonn o. Frankfurt a. M. (w/m)“

Hier werden direkt verschiedene Dinge unterstellt.

1. Ich interessiere mich für Nachrichten von Leuten, welche ich nicht kenne
2. Man hält mich bereits für „alt“ und nennt mich einen „Senior“, leider dauert es noch ein Weilchen bis zu meiner Rente
3. Man geht davon aus, dass ich mich für Java Technologien interessiere.

Mal ehrlich, JAVA Software. Da kann ich auch direkt auf den Spielplatz gehen und kleine Kinder entführen, das ist gesellschaftlich genau so anerkannt und von mir auf die gleiche Weise geliebt. Nämlich nicht im geringsten.

So, genug gemeckert.

Euer Zacharias